500 Jahre Täuferbewegung, Wort gewagt, mit Mut zur Liebe!

Projekt „Friedensnoten“

von Un Bekannt

Initiative Friedensnoten.

Eine Initiative von Marcus Klöckner und Jens Fischer Rodrian.

Das Projekt „Friedensnoten“ widmet sich Liedern, die Frieden, Verständigung und die menschlichen Folgen von Krieg zum Thema machen. Musik wird dabei als kulturelle Ausdrucksform verstanden, die Erfahrungen, Erinnerungen und Gefühle vermitteln kann, für die im öffentlichen Austausch häufig nur wenig Raum bleibt.

Im Mittelpunkt stehen Friedens- und Antikriegslieder aus unterschiedlichen Zeiten, Ländern und musikalischen Richtungen. Personen aus Kunst, Kultur, Medien und weiteren gesellschaftlichen Bereichen wählen ein Lied, das für sie eine persönliche oder inhaltliche Bedeutung besitzt. In frei gestalteten Beiträgen setzen sie sich mit dem Liedtext, der Melodie, dem historischen Hintergrund oder den Gedanken und Empfindungen auseinander, die sie mit dem jeweiligen Werk verbinden. Teilweise berichten Musiker:innen über die Entstehung ihrer eigenen Lieder und die Erfahrungen, die in ihre Arbeit eingeflossen sind.
Die Beiträge werden in verschiedenen Formaten veröffentlicht. Neben schriftlichen Betrachtungen zählen dazu auch musikalische Aufnahmen, Gespräche und Audiobeiträge. So ist bis jetzt eine Sammlung von 78 „Friedensnoten“ entstanden, in der bekannte und weniger bekannte Werke aus unterschiedlichen persönlichen Perspektiven betrachtet und somit neu zugänglich gemacht wurden.

Parteipolitische Einordnungen und die Bewertung einzelner gesellschaftlicher Meinungsverschiedenheiten stehen dabei nicht im Vordergrund. Der gemeinsame Bezugspunkt ist die Auseinandersetzung mit Frieden, Versöhnung, Mitgefühl und gewaltfreier Verständigung. Dabei müssen Unterschiede zwischen den beteiligten Personen nicht aufgehoben werden. Entscheidend ist die Bereitschaft, einander zuzuhören und die verbindende Wirkung von Musik wahrzunehmen.

„Friedensnoten” will an Lieder erinnern, die vor Krieg warnen, menschliches Leid sichtbar machen oder Hoffnung auf Verständigung ausdrücken. Das Projekt schafft ihnen einen öffentlichen Raum und lädt dazu ein, sich über Musik mit der Bedeutung des Friedens auseinanderzusetzen.

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