Teil 1 der online und vor Ort Ringvorlesung 2026 „Kriegstüchtigkeit und Friedensfähigkeit“ der Arbeitsstelle Theologie der Friedenskirchen (ATF) an der Universität Hamburg. Thema am 16. April 2026: „Welt in Unordnung“ – Die EKD-Friedensdenkschrift 2025.
Jahrbuch Nummer 48: Die neue Ausgabe von Mennonitica Helvetica versammelt die Beiträge der letzten Täufer-Tagung auf dem Bienenberg sowie weitere Fachtexte, Miszellen und Buchbesprechungen. Der Band greift historische und aktuelle Fragen der täuferisch-mennonitischen Geschichte auf und dokumentiert zugleich ein bewegtes Vereinsjahr. Erhältlich ist das Jahrbuch 2025 beim Schweizerischen Verein für Täufergeschichte.
Vorschläge für den Michael-Sattler-Friedenspreis 2027 können bis zum 30. April 2026 eingereicht werden. Mit dem Preis, der vom Deutschen Mennonitischen Friedenskomitee vergeben wird, werden Personen, Gruppen und Organisationen gewürdigt, die sich in besonderer Weise für Frieden, Gerechtigkeit, ein gewaltfreies Christuszeugnis und Versöhnung einsetzen. Die Verleihung findet am 21. Mai 2027 statt und gedenkt damit der Hinrichtung Michael Sattlers und seiner Frau Margarethe vor 500 Jahren.
Die Denkschrift der Evangelische Kirche in Deutschland steht in der Gefahr, den „Mythos der erlösenden Gewalt“ zu bekräftigen. Demgegenüber wird die Aufgabe der Kirchen betont, diesen Mythos zu entlarven – politisch, weil Kriege heute nicht mehr militärisch gewonnen werden, und theologisch, weil Erlösung allein durch den Weg den Jesus Christus geht geschieht, der Gewalt durchlitt statt sie auszuüben. Der Text ruft dazu auf, gewaltfreie Wege der Konfliktlösung zu erproben, die Spirale gegenseitiger Angst zu durchbrechen und eine klare Friedensbotschaft zu formulieren – auch gegenüber dem vermeintlichen „Feind“.