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Krisen berichten, Wahrheiten prüfen: Journalismus in Kriegs- und Konfliktzonen

von Un Bekannt

Ringvorlesung

Gast: Vassili Golod, Auslandskorrespondent und Studioleiter ARD Kyjiw

Zum Thema „Krisen berichten, Wahrheiten prüfen: Journalismus in Kriegs- und Konfliktzonen“ gewährt Vassili Golod exklusive Einblicke in seine Arbeit als Auslandskorrespondent. Als Leiter des ARD-Studios in Kiew berichtet er aus erster Hand über die täglichen Herausforderungen der Berichterstattung mitten im Ukraine-Krieg. Im Zentrum des Abends steht die Frage, wie journalistische Sorgfalt gewahrt und Informationen verifiziert werden können, wenn Desinformation und unmittelbare Gefahr den Arbeitsalltag prägen.

 

Ringvorlesung 2026 unter dem Titel „'Kriegstüchtig' oder 'friedensfähig'? – Eine Orientierungssuche" die einzelnen Abende der Ringvorlesung befassen mit Themen wie Friedensethik, der Wehrdienstdebatte, Kriegsdienstverweigerung, Journalismus in Konfliktzonen sowie den Wechselwirkungen von Klimawandel und Krieg. Die Reihe sammelt Stimmen aus Wissenschaft, Kirche, Journalismus und Friedensarbeit und lädt dazu ein, unterschiedliche Perspektiven kennenzulernen und miteinander ins Gespräch zu treten.

Weiter Auskünfte erhält man beim Team der Arbeitsstelle Theologie der Friedenskirchen (ATF), der Universität Hamburg.


Redaktioneller Hinweis:
Im Rahmen der oben genannten Veranstaltung kam es stellenweise zu einer einseitigen Darstellung der Ereignisse. Insbesondere bei persönlichem Bezug aus einem Kriegsgebiet ist es nachvollziehbar, dass individuelle Perspektiven und unmittelbare Erfahrungen den Blick prägen können. Dennoch entspricht es dem Anspruch seriöser journalistischer Arbeit, unterschiedliche Sichtweisen einzuordnen und kritisch gegenüberzustellen.
Gerade bei der Berichterstattung aus Kriegsgebieten ist es Aufgabe einer Hauptredaktion, ergänzende Perspektiven sichtbar zu machen und ein Mindestmaß an journalistischer Ausgewogenheit herzustellen. Dieser Verantwortung wird jedoch nur noch selten ausreichend entsprochen, sodass einseitige Darstellungen zunehmend unwidersprochen bleiben.

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